Neue Herausforderungen für die Mitarbeiter in Corona-Zeiten

Kurhaus als Geschenkbote in Zeiten von Corona

Vom Ellbogen-Check bis zum Chat über die Feuerleiter...

Das Virus Covid 19 hat unseren Alltag Schritt für Schritt verändert: Neue Vorschriften und Maßnahmen haben im Job und im Privatleben jede Menge neue Rituale und auch neue Aufgaben etabliert.

Auch im Kurhaus am Park hat sich der Alltag verändert: Zu Dienstbeginn gibt es statt dem vertrauten Händeschütteln oder einer kurzen Umarmung nun den „Ellbogen-Check“ und je nach Laune die Fuß-Begrüßung.

Das Kurhaus am Park verfolgt die Strategie der „Kohortentrennung“ ...

Seit vielen Wochen frühstücken unsere Mitarbeiter*innen mit den Bewohnern in den Wohnküchen auf den Wohngruppen statt wie früher unten im Speisesaal. Das hat auch etwas Gemütliches – und irgendwie auch etwas Verbindendes und Kommunikatives. Apropos Kommunikation: Am offenen „Waschplatz“ unterhalten sich Pflegefachkräfte, Auszubildende und andere Kolleg*innen wie am Dorfbrunnen - während der eine sich die Hände wäscht und der andere warten muss, gibt’s Neuigkeiten aus Job und Privatleben. Auch eine neue Rolle ist hinzugekommen – Kurhaus Mitarbeiter*innen sind Boten geworden und überbringen Grüße und kleine Geschenke, die Angehörige im Kurhaus abgegeben haben, weil ein persönlicher Besuch zu risikoreich ist.   

Interne Job-Besprechungen fühlen sich an und sehen auch so aus wie Abschluss-Prüfungen in der Schule –  Mindestabstand 1,5 Meter -  das schützt vor Ansteckung – nervt aber auch manchmal...

Auch das Kurhaus am Park verfolgt die Strategie der „Kohortentrennung“ um im Falle einer Erkrankung die Kontaktpersonen schnell ermitteln zu können – aus diesem Grund werden Gespräche zwischen den einzelnen Wohngruppen seit einiger Zeit auch mal über die Feuertreppe geführt:  Die Strategie der Kohortentrennung bringt also nicht nur mehr Kontrolle über die Ausbreitung des Virus in dem sie mögliche Infektionsketten unterbricht – sie macht ganz klar auch erfinderisch, wenn es um den nötigen Austausch geht.

Und wie sieht es bei Ihnen aus – haben Sie sich wiedererkannt – haben sich bei Ihnen auch neue Rituale etabliert?  Wir freuen uns über Ihre Geschichten ...