Von wegen „wer sein Rad liebt, der schiebt“

Kurhaus-Mitarbeiter auf der Überholspur!

Unsere Küchenleitung Angela van der Wal ist unsere erste Mitarbeiterin auf der Überholspur. Sie nutzt unser neues JobRad®-Angebot und radelt mit ihrem E-Bike nun nicht nur den Weg zur Arbeit, sondern auch so manche Tour durchs Grüne.

In diesem Interview erzählt uns Frau van der Wal, wie sie die ersten Wochen mit JobRad erlebt hat, warum für sie Fahrradfahren das neue Autofahren ist und wie es dazu kam, dass ihr Partner jetzt auch neben ihr radelt.

Frau van der Wal, wann war Ihre letzte Fahrradtour, bevor Sie Ihr neues JobRad erhalten haben? Hatten Sie bisher ein Fahrrad?

Ich habe ein normales, klassisches Rad. Meine letzte richtige Radtour ist schon einige Zeit her. Eigentlich fahre ich gerne Fahrrad, doch die hügelige Landschaft und das ständige bergauf und bergab haben mich bisher davon abgehalten, große Touren zu unternehmen. Wenn ich mal eine Radtour gemacht habe, war es eine kleine Runde, über ebene Radwege.

Und wann war Ihre letzte Fahrradtour mit JobRad?

Die ist noch gar nicht lange her! Vor 14 Tagen haben mein Partner und ich eine riesige 60km-Tour entlang des Rheins gemacht. Es ging von Hennef nach Königswinter, dann mit der Fähre über den Rhein nach Bonn, am linken Rheinufer bis nach Mondorf und dort wieder mit der Fähre über den Rhein, um an der Sieg vorbei wieder nach Hause zu radeln. Und das alles bei strahlendem Sonnenschein. Das war wirklich herrlich!

Was hat sich persönlich für Sie verändert?

Ich fahre jetzt tatsächlich jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit. Es sind zwar nur 2,5 km, aber ich merke, dass ich mich wohler und fitter fühle, wenn ich auf der Arbeit ankomme. Ich bin weniger gestresst und einfach netter unterwegs. Staus und das morgendliche Verkehrschaos auf den Hauptstraßen stören mich nicht mehr. Nach der Arbeit fahre ich oft „noch eben einkaufen“ und habe dann wieder ein paar Kilometer abgearbeitet. Das tägliche Sportprogramm ist somit direkt integriert. Die größte Veränderung war aber der Verkauf unseres großen Autos. Tatsächlich haben wir unseren VW-Bully verkauft, er wurde einfach überflüssig. Unser kleines Auto haben wir behalten. Lustigerweise habe ich mir im gleichen Zuge eine kleine Ape gekauft, um doch noch etwas unabhängiger zu sein. Das alles hat sich innerhalb von 14 Tagen ereignet, ganz schön viele Veränderungen und Umstellungen in dieser Zeit. Ich bereue aber keine dieser Entscheidungen.

Warum war es für Sie so attraktiv, ein Fahrrad über das Kurhaus zu leasen und welche Erwartungen hatten Sie?

Der ausschlaggebende Punkt war für mich tatsächlich das monatliche Leasingangebot als Gehaltsumwandlung, welches steuerliche Vorteile und somit eine Ersparnis mit sich bringt. Ein teures Rad wird dadurch günstiger als beim herkömmlichen Kauf und ein monatlicher Betrag, der mit dem Gehalt verrechnet wird, tut mir nicht weh. Toll ist, dass das Kurhaus die monatliche Versicherung und eine jährliche Inspektion übernimmt. Darüber habe ich mich sehr gefreut. 
Nette Pluspunkte sind natürlich auch die Aspekte Nachhaltigkeit und Umwelt. So kann ich ganz nebenbei einen kleinen Beitrag dazu leisten. 
Meine Erwartungen sind vollends erfüllt worden. Ich hätte nicht gedacht, dass ich innerhalb weniger Tage ganz unkompliziert und ohne viel Aufwand ein E-Bike bekomme und ich dieses auch noch nach meinen Wünschen und Vorstellungen aussuchen konnte.

Sie haben sich für ein E-Bike entschieden, welche Vorteile sehen Sie hier?

Vor allem, dass ich mich nicht mehr kaputt strampeln und mir keine Gedanken über die Beschaffenheit der Strecke machen muss. Das soll nicht heißen, dass ich ein Bewegungsmuffel bin, aber wer hier in unserer Umgebung mal auf den Drahtesel gestiegen ist, weiß wovon ich spreche. Längere Touren sind jetzt auch gar kein Problem mehr. Für mich ist das Radfahren auch eine Form der Entspannung, bei der ich einfach die Landschaft und die Natur genieße. Ein kleines Stück „Heimatkunde auf dem Rad“ eben.

Und wann lassen Sie zukünftig das Auto stehen und nutzen Ihr Rad? Wann nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel?

Wie ich bereits berichtet habe, bleibt das Auto in Zukunft so oft wie möglich stehen. Mein E-Bike ist jetzt mein neues Auto. Ich radle bei Wind und Wetter, das macht mir nichts aus. Da muss es schon junge Hunde regnen oder bitter kalt sein, damit ich aufs Radfahren verzichte. 
Bisher nutze ich die öffentlichen Verkehrsmittel so gut wie nie. Allerdings könnte ich mir vorstellen, mich mit dem Fahrrad in den Zug zu setzen, irgendwo auszusteigen und die Strecke auf dem Rad zurück nach Hause zu fahren. Um Neues zu sehen, zu erleben und andere Wege zu erkunden.

Gab es Schwierigkeiten? Wie schnell haben Sie Ihr Wunsch-Rad bekommen?

Schwierigkeiten bei der Beschaffung des Rades und der Organisation hatte ich nicht. Dank des Online-Portals ging alles super einfach. Nur knapp eine Woche ist von der Bestellung bis zur Abholung des Fahrrads vergangen.

An das E-Bike-Fahren musste ich mich allerdings erst gewöhnen und das Radfahren in gewisser Weise neu lernen. Nun hat man auf einmal ein 30kg Rad unter sich, welches auch noch ohne Probleme und Mühen höhere Geschwindigkeiten als ein herkömmliches Rad erreicht. Auf unserer ersten großen Tour wollte ich mich ganz lässig an eine Bank lehnen, um eine schöne Villa im Grünen zu betrachten und bin dabei – zur Belustigung aller Spaziergänger – mit dem kompletten Rad längs auf der Wiese gelandet. Aber alles gut, mir ist nichts passiert. Ich hab mich wie ein Kind bei seinen ersten Fahrversuchen gefühlt. * lacht *

Was halten Sie von den Radwegen? Fühlen Sie sich als Radfahrer sicher im Straßenverkehr?

Eins war für mich direkt klar: Ich fahre nur mit Helm! Als Radfahrer ist man immer der schwächere Verkehrsteilnehmer. Die Radwege sind leider noch ausbaufähig. Aber was ja nicht ist, kann ja noch werden. Im Großen und Ganzen fühle ich mich schon sicher. Ich versuche, wenig auf den Hauptstraßen unterwegs zu sein und lieber einen kleinen Umweg auf Nebenstraßen in Kauf zu nehmen. Da bin ich teilweise nicht nur sicherer, sondern auch schneller, weil mich der Verkehr nicht aufhält.

Wie kam es dazu, dass Ihr Partner nun auch ein „JobRadler“ ist?

Als sich das neue Angebot im Kurhaus herum gesprochen hatte, stand für mich sofort fest: das möchte ich machen. Es ist aber doch schöner, gemeinsam durch die Weltgeschichte zu radeln.
Version 1: Ich düse mit einem E-Bike durch die Gegend, mein Partner strampelt.
Version 2: Er kauft sich selbst eins.
Beides nicht sehr attraktiv. Deshalb habe ich kurzer Hand im Kurhaus nachgefragt, ob ich auch ein zweites Rad für meinen Partner leasen könne. Das war überhaupt kein Problem und jetzt können wir beide gemeinsam schöne Momente auf dem Rad erleben.

Haben Sie schon Ihre nächste Tour geplant? Welche Ziele würden Sie gerne mit dem Fahrrad erkunden?

Im Sommer fahren wir wenn alles nach Plan läuft und die Lage es zulässt, ins Allgäu. Die Fahrräder kommen natürlich mit! Dort werden wir dann viele Touren unternehmen und Dank der E-Bikes sollten ein paar Bergauf-Etappen mehr oder weniger auch kein Problem sein. 
Ich habe schon viele schöne Ziele im Kopf, die wir gerne mit dem Rad erkunden würden. So steht zum Beispiel eine Tour durch Holland in Kombination mit einer Schifffahrt ganz oben auf meiner Wunschliste. Wenn ich ganz weit träume, würde ich gerne den Jakobsweg oder zumindest ein Stück davon per Rad bereisen.

Eckdaten:
Bisher gefahrene Kilometer: 300
Radtyp: Trekking E-Bike
Schönstes JobRad-Erlebnis: 60km Rheintour von Hennef bis Mondorf und zurück

Was ist JobRad® überhaupt und wie funktioniert es?

JobRad ist ein Dienstradleasinganbieter, der seit über zehn Jahren Mitarbeiter für das Fahrradfahren begeistert. Als Dienstleistungsunternehmen verwaltet JobRad mit Hilfe eines digitalen Portals das Dienstradleasing. JobRad, Mitarbeiter, Arbeitgeber und Fachhändler können dort schnell und unkompliziert die Rahmenbedingungen festlegen.

Die Mitarbeiter entscheiden sich für ein Rad beim Fachhändler ihrer Wahl. Das Rad kann nach den Wünschen des Mitarbeiters zusammen mit dem Fachhändler ausgesucht werden. Anschließend least das Kurhaus dieses JobRad und überlässt es dem Mitarbeiter zur freien Nutzung. Das JobRad wird per Gehaltsumwandlung bezogen. Dadurch erhält unser Mitarbeiter die steuerliche Förderung für Diensträder und kann dabei nicht nur sparen, sondern auch fit und nachhaltig bleiben.